Modewechsel und Trends: Deshalb gibt es sie

Modewechsel und Trends: Deshalb gibt es sie

Lisa Samhammer25/4/17

Bereits Oscar Wilde sagte einmal: "Mode ist so unerträglich häßlich, daß wir sie alle Halbjahre ändern müssen". Doch wieso gibt es jedes halbe Jahr einen Modewechsel und was hat es damit auf sich? Der Modewechsel beruht auf dem Wunsch nach Veränderung, Abwechslung oder Nachahmung und wird durch unsere gesellschaftliche Entwicklung beeinflusst. Während früher die Kleidung über einen längeren Zeitaum hinweg getragen wurde, geht der modische Wechsel heute sehr schnell vonstatten. Second Hand Kleidung ist dabei die perfekte Lösung für ein nachhaltiges Bewusstsein und dem Wunsch, modisch immer up-to-date zu bleiben. Denn sind wir mal ehrlich: Oft orientiert sich die "aktuelle" Mode an Vergangenem. Und: Designer wollen natürlich, dass ihre Kleidung gekauft wird. Also wird nur sehr selten tatsächlich mal so richtig kreativ experimentiert. Sehr häufig sind es dann trotzdem die Basic Teile, die sich auch im Verkauf durchsetzen. Eine Mode erscheint, setzt sich durch oder nicht und verschwindet wieder. Und so finden halbjährliche Präsentationen der aktuellen Kollektionen zur Frühjahr/Sommer-Saison und Herbst/Winter-Saison in den Modemetropolen Paris, Mailand, Rom oder Berlin statt. Designer lassen sich für die neue Kollektion inspirieren, greifen Trends auf und machen Vorschläge für eine bevorstehende Modesaison. Der große Teil der Bevölkerung hat es in der Hand, ob eine Kollektion ein Erfolg wird oder nicht. Modevorschriften gibt es keine, frei nach dem Motto "Erlaubt ist, was gefällt". Letztendlich muss jeder seinen eigenen Stil finden. Ob es hierzu ein halbjährlicher Wechsel der gesamten Garderobe sein muss, oder ob der Einkauf von zeitlosen/klassischen Kleidungsstücken in Frage kommt, ist jedem selbst überlassen.